Alles Reindling

Reindling
29 Mrz

Alles Reindling

Reindling
Gubana, Pogaca, Reindling. Klingt spanisch? Nicht wenn Sie wissen, dass alles Reindling ist.

In Slowenien ist es die Pogača und bei uns in Kärnten der Reindling. Der Reindling hat seinen Namen von der Form, der Rein oder dem Reindl. Die Rein ist eine große Schüssel, das Reindl eine kleinere. In dieser Rein wird das Hefegebäck gebacken, bevorzugt zu Ostern, weil es so Brauch ist: Zu einer richtigen Osterjause mit Osterschinken, Selchwürstln, Kren und Eiern, gehört ein echter Kärntner Reindling. Sie meinen, das passt nicht zusammen – gezuckert und gesalzen? Wenn Sie diese Kombination einmal gegessen haben, sind Sie anderer Meinung. Probieren Sie’s aus – mit dem Reindling-Rezept von unserer Senior-Chefin Renate zum Nachbacken:

Kärntner Reindling

(von Senior Chefin Renate)

Germteig:

50 dag Mehl (glattes oder Universalmehl)

1 KL Salz (gestrichen)

1/2 Würfel Germ

1 Ei

1 Dotter

6 dag Staubzucker

8 dag zerlassene Butter

ca. 1/4 l warme Milch

Vanillezucker

etw. Schale einer Naturzitrone

Fülle:

5 dag zerlassene Butter

20 dag Zucker

1 EL Zimt

15 dag Rosinen

evtl. Walnüsse gehackt

Butter zum Befetten der Form

5 dag Zucker zum Ausstreuen der Formen

Zubereitung: 

Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Die Germ in etwas lauwarmer Milch auflösen, ½ Esslöffel Zucker einrühren, in die Mulde gießen und mit Mehl bestäuben. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Restlichen Zucker mit der zerlassenen Butter, lauwarmer Milch, dem Ei, Dotter, Vanillezucker, Salz, Rum, abgeriebene Zitronenschale verrühren. Dieses Gemisch zum Mehl geben und einen geschmeidigen Teig kneten.

Bis zur doppelten Höhe gehen lassen.

Teig ausrollen, mit zerlassener Butter bestreichen, mit Zucker, Rosinen und Zimt bestreuen. Zusammenrollen und in die befettete, mit Zucker bestreute Form geben. Kurz gehen lassen und bei 175°C ca. 50 – 60 Minuten backen.

Wir wünschen gutes Gelingen!



Frohe-Ostern

Ostern anna dazumal

Wollen Sie Ostern wie damals feiern? Damals, als wir Kinder waren? Dann nehmen Sie unsere Bräuche auf. Scheiben Sie die Eier. Dafür braucht’s kein Messer, sondern zwei Rechen. Legen Sie die beiden Rechen mit dem Kamm nach unten zeigend so zusammen, dass sie eine ideale Rollbahn für die Eier ergeben. Sieger ist, wessen Ei am weitesten rollt. Die Eier lassen sich auch pecken. Jeder nimmt ein Osterei in die Faust – zuerst mit der Spitze nach oben. Nun peckt der eine mit der Eispitze von oben auf die Eispitze des anderen. Nun wird das Ei gedreht – mit der Spitze nach unten. Wessen Schale vorher bei Spitze auf Spitze gebrochen ist, darf nun wieder von oben auf das andere Ei schlagen. Der Gewinner heimst das zerbrochene Ei ein und macht daraus vielleicht einen köstlichen Eiersalat, während der Verlierer im sprichwörtlichen Sinn den Salat hat.

Wie zu Ostern – nur später

Der Reindling wird bevorzugt zu Ostern gebacken. Er ist aber auch ein willkommener Begleiter zur Festtagssuppe. Und bei uns im Brunnwirt wird er dann kredenzt, wenn wir den Hüttennachmittag auf unserer Holzknechthütte  veranstalten. Da gibt’s zuerst einen kräftigen Bauernschmaus und dann den köstlichen Reindling.

Genuss ohne Grenzen oder senza confini, wie es in Italien heißt, ist garantiert. Und das nicht nur kulinarisch, sondern auch geografisch. Nach einem Wandertag, der uns am Goldsitzstein vorbei auf die Napalnalm mit Einkehr auf der Möselalm führt, geht’s am nächsten Tag ans Meer.

Das ist der große Vorteil, wenn Sie Ihren Urlaub bei uns in der Alpe-Adria-Region machen. Alles ist so nah. Die Berge, das Meer und noch viel mehr. Kemmt’s mit! I zag eich was.

Vom 20. bis 24. Mai 2017 ab 290,- € pro Person.

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